Herzlich willkommen!

Das ehemalige Schokoladenfabrikgelände von Hachez soll in neuem Glanz erstrahlen! Hierzu wird der ehemalige Produktionsstandort in der Bremer Neustadt in den kommenden Jahren zu einem gemischt genutzten, nachhaltigen und urbanen Stadtquartier entwickelt.

Urbanen Raum mitgestalten!

Bringen Sie sich ein.

Im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung mit verschiedenen Formaten sollen Ideen und Wissen aus dem Stadtteil für das Hachez-Quartier aufgegriffen werden. Diese Website informiert über die Grundlagen und den aktuellen Stand des Projektes. Die Ergebnisse aus den verschiedenen Beteiligungsformaten werden stetig gesammelt, auf dieser Projektseite dokumentiert und sollen im weiteren Entwurf und der Konzeption in Teilen aufgegriffen und interpretiert werden.

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Praline

Die Idee

Ein neues Herz für die Alte Neustadt!

Das Hachez-Quartier im Zentrum der Alten Neustadt ist umrandet von einer Vielzahl an unterschiedlichen Nutzungen und hat großes Potential, ein neues Herz der Alten Neustadt zu werden.

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Das Hachez Quartier

Infos über das Projekt

Wie kam es zum Projekt? Was ist geplant? Wer ist Eigentümer? Welche Grundlagen gibt es? Wie sieht die erste Idee aus?

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Die Historie

Die Gründung der Bremer Chocolade-Fabrik Hachez stand unter dem Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs und technischen Fortschritts der Gründerzeit. Joseph Emile Hachez und Gustav Linde etablierten am 1. Juli 1890 die Bremer Chocolade-Fabrik Hachez an der Hutfilterstraße in der Bremer Altstadt.

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Fragen und Antworten

Wer ist Eigentümer?

Eigentümerin der Grundstücke ist die Hanseatisches Chocoladen Kontor GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremen, begleitet und beraten durch die national agierende Robert C. Spies Gruppe sowie die Kanzlei Noerr.

Welche Entwicklungsziele gibt es?

Anfang 2021 wurde eine städtebauliche Absichtserklärung durch die Eigentümerin und die Stadtgemeinde Bremen unterzeichnet. Diese stellt einen Rahmen für die Entwicklung dar und beinhaltet u.a. Aussagen zur künftigen Nutzung, zur Bestandsintegration und zum Mobilitätsmanagement. Des Weiteren besteht ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, auch hieraus gehen bereits Entwicklungsziele hervor. Gesetzte Entwicklungsziele sind:

  • Entwicklung eines gemischt genutzten, nachhaltigen und urbanen Stadtquartiers
  • Ökologische Aufwertung des Areals
  • Nachnutzungskonzepte für erhaltenswerten Bestand
  • Erarbeitung einer städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzeption
  • Für ausgewählte Gebäude Hochbauwettbewerbe
  • Vorgaben zur Nutzung: lebendig, gemischt, mit Wohnen, gewerbliche und öffentliche Nutzungen sowie hybride Nutzungen
  • 30% der Wohnungen sozialgerecht zu fördern
  • Nachhaltigkeit durch Verankerung von Ansätzen im Bebauungsplan

Welche Verhandlungsspielräume sind vorhanden?

Noch offene Themen und die genaue Ausgestaltung der Entwicklungsziele sollen im Rahmen des Dialogverfahrens diskutiert werden. Mögliche Themen sind beispielsweise:

  • Welche Nutzungen/ hybriden Nutzungen soll es konkret geben? Wo sollten diese verortet werden?
  • Welche Wegebeziehungen sind für den Stadtteil relevant?
  • Wie kann die Mobilität im Quartier gestaltet werden?
  • Wie kann ein städtebauliches Gesamtkonzept aus Sicht des Stadtteils verbessert werden?
  • Was bedeuten Nachhaltigkeit und Biodiversität konkret für das Hachez-Quartier?

Welche Nutzungen sind geplant?

Das neue Hachez-Quartier soll durch einen lebendigen Nutzungsmix geprägt werden. Schon im Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans heißt es: „Planungsziel ist die Entwicklung des aufgegebenen Produktionsstandortes in ein gemischt genutztes, nachhaltiges und urbanes Stadtquartier, das dabei ökologisch aufgewertet wird“.

Konkret steht dazu fest, dass 50% des neuen Quartiers dem Wohnen dienen soll, 30% soll gewerblich und/oder öffentlich genutzt werden und auf 20% der Fläche sind hybride Nutzungen geplant, wie z.B. Co-Working, Co-Living, Werkstatt-Wohnen und andere.

Ideen für gewerbliche und öffentliche Nutzungen sind bereits in der Absichtserklärung formuliert. Das neue Hachez-Quartier soll u.a. Platz bieten für Bildung, Räume für Verwaltung und das Ortsamt, Flächen für soziale Einrichtungen, Hochschuleinrichtungen, Dienstleistungen und Gastronomie, Räume für Kultur, Freizeitnutzungen, urbane Produktion, Kinderbetreuung und kleinteiligen Einzelhandel.

Bei der weiteren Ausformulierung und Verortung der insbesondere öffentlichen Nutzungen aber auch der Hybridnutzungen ist das Wissen, sind die Ideen des Stadtteils und der Öffentlichkeit gefragt und erwünscht. Welche konkreten Konzepte sollte es geben?

Für welche Zielgruppen sind die Wohnungen vorgesehen?

Im neuen Hachez-Quartier sind Menschen aller Altersklassen willkommen! Es sollen unterschiedliche Wohnformen ermöglicht und verschiedene Zielgruppen erreicht werden, unter anderem Alleinstehende, Familien, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Gewerbetreibende und weitere.

30% der Wohnungen werden entsprechend der Sozialquote als geförderter Wohnungsbau gebaut und vermietet.

Wird es Angebote für den Stadtteil geben?

Neben Einzelhandel, Gastronomie und öffentlichen Nutzungen sollen beispielsweise soziale Einrichtungen Flächen bekommen, Kinderbetreuung soll im Quartier untergebracht werden aber auch Räume für Kultur sollen zur Verfügung stehen.

Konkret geplant sind Räumlichkeiten für das Ortsamt sowie eine KiTa. Ideen für weitere Nutzungen für den Stadtteil sind herzlich willkommen!

Wie wird mit dem Gebäudestand umgegangen?

Hachez hat sich zum Ziel gesetzt ein Teilbereich des Bestandes zu erhalten und gleichzeitig ein neues urbanes Quartier zu schaffen. Dazu gehört auch, dass die erhaltenswerten Gebäudeteile saniert und nachgenutzt werden sollen, sofern dies im Rahmen der Wirtschaftlichkeit zumutbar ist. Denkbar sind beispielsweise gastronomische Angebote in den alten Hallen der Fabrik, so könnte dieser besondere Ort für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In Gesprächen mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden Gebäude identifiziert und festgelegt, welche im weiteren Prozess auf ihre Nachnutz­barkeit unter funktionalen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien untersucht und bewertet werden.

In einer Machbarkeitsstudie zur Nachnutzung der Bestandsgebäude wird derzeit untersucht und präzisiert, welche Gebäude schützenswert und nachnutzbar wären. Hierbei spielen Schadstoffe beispielsweise eine Rolle.

Mit wie viel Verkehr wird durch die neuen Nutzungen gerechnet?

Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, wie viel Verkehr anfallen wird. Das Büro SHP Ingenieure ist mit einem Verkehrsgutachten sowie einem Mobilitätskonzept beauftragt.

Die Mobilität soll nachhaltig organisiert werden, so soll z.B. der Autoverkehr im Quartier minimiert und möglichst an den Rändern konzentriert werden. So können qualitative Querungen für Fuß- und Radverkehr entstehen, die Lust aufs Flanieren durch das Quartier machen.

Gerade bei dem Thema der Mobilität wünscht sich Hachez eine große Beteiligung der Nachbarschaft und der Öffentlichkeit. Wie kann das Mobilitätskonzept des Quartiers aussehen?

Welche Rolle spielen Klimaschutz und Klimaanpassung bei der Quartiersentwicklung?

Das neue Hachez-Quartier soll nicht nur vielfältig und bunt, sondern auch grüner werden! Geplant sind Ansätze für eine Reduzierung der möglichen Versiegelung von Flächen, der stärkeren Durchgrünung des Gebietes, für einen klimaangepassten Umgang mit Regenwasser und zur Minimierung des CO2-Ausstoßes. Des Weiteren wird angestrebt ein innovatives Energiekonzept zu erstellen. Und auch die Themen Solar Cities, klimagerechte Siedlungsentwicklung, Dachbegrünung und Nachhaltige Mobilität werden in der zukünftigen baulichen Entwicklung eine Rolle im neuen Hachez-Quartier spielen.

Die Ausgestaltung eines Konzeptes wird im weiteren Prozess erfolgen. Ideen und Diskussionen aus dem Stadtteil und der Öffentlichkeit werden sehr begrüßt, das Thema Klimaschutz ist ein besonders wichtiges, welches alle Menschen gleichermaßen betrifft.

Werden Aspekte der Ökologie und Biodiversität bedacht?

Die Aspekte der Ökologie und Biodiversität spielen für Hachez eine Rolle und sollen Berücksichtigung finden. Es wird neben dem städtebaulichen Konzept von Cobe Architekten aus Kopenhagen auch ein freiraumplanerisches Konzept geben, welches ebenfalls durch Cobe erarbeitet wird. Grundlage dafür ist beispielsweise die Festsetzung, dass je Einwohner etwa 6 m² gemeinschaftlich zugängliche Grün- und Freifläche zur Verfügung stehen sollen.

Die Frage an die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit dabei ist, wie könnte ein nachhaltiges, biodiverses Hachez-Quartier aussehen?

Von welcher Dichte und Höhe ist auszugehen?

30.000 m² Geschossfläche ist die Zielgröße für das Quartier um zukünftig eine innerstädtische, hybride und urbane Durchmischung zu entwickeln. Es sollen zudem keine Hochhäuser gebaut werden. Gleichzeitig soll es attraktive und grüne Freiräume im Quartier geben.

Wird das Grundstück öffentlich zugänglich?

Das Grundstück wird in großen Teilen öffentlich zugänglich sein. Es soll ein pulsierendes Herz der Neustadt werden, mit differenzierten Angeboten für den Stadtteil und neue Verbindungen im Quartier fördern.

Sind Zwischennutzungen geplant?

Zwischennutzungen im Gebäudebestand werden nicht möglich sein, da zum einen keine Infrastrukturversorgung u.a. von Wasser, Gas und Strom am Gelände anliegt und im Bestand in großen Teilen durch die Entkernung die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Ungeachtet dessen, soll das Grundstück kontinuierlich und zügig revitalisiert werden.

Sind Baugemeinschaften denkbar?

Zu diesem Zeitpunkt besteht keine Absicht, Teile des Grundstückes zu verkaufen. Im Sinne einer ganzheitlichen Grundstücksentwicklung und im Zuge von aktuell unvorhersehbaren Quersubventionierungen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.

Wo steht der Entwicklungsprozess gerade und wie geht es weiter?

Das Büro BPW Stadtplanung betreut derzeit den Prozess im Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren, dessen Ergebnisse in Teilen im weiteren Entwurf und der Konzeption aufgegriffen und interpretiert werden sollen. Das Büro Cobe aus Kopenhagen ist beauftragt ein städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für das neue Hachez-Quartier im Sinne der erklärten Ziele zu entwickeln und hat bereits mit dem Verkehrsplanungsbüro SHP gemeinsam erste Analysen und Konzeptideen erarbeitet. Die Ergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren sollen dabei stetig in die Weiterentwicklung des Entwurfs einfließen. Auf dem Entwurf aufbauend wird der Entwicklungsprozess in die Bauleitplanung übergehen. In dieser Phase wird der Bebauungsplan für die zukünftige Bebauung zeichnerisch angefertigt.